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18. 07. 2018

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Eigene Züchtung

Eine eigene Züchtung von Hybridsorten bedeutet das Schaffen von Mutter- und Vaterlinien, das Testen ihrer Kombinationsfähigkeit, Leistungsprüfungen der besten Kombinationen und schließlich den Übergang zur Haltungszüchtung.
Das Schaffen von Linien ist der schwierigste Teil der Arbeit. Die Programme der Kreuzung und die folgende Selbstbestäubung konzentrieren sich auf die Verbindung von Qualität und Ertrag. Diese anspruchsvolle manuelle Arbeit macht man im Treibhaus (und in speziellen Fällen auch auf dem Feld). 2007 haben wir ein kleineres Treibhaus (Bilder Nr. 7, 8, 9, 9a) mit einer Kapazität von 150-300 Pflanzen errichtet, das mit einer automatischen Wärmeregulation und einer Beleuchtung (etwa 15 klx) ausgestattet ist. Dies ermöglicht den Anbau und die Bestäubung auch im Winter. Innerhalb des Kalenderjahres züchten und bestäuben wir hier 2 x 300 + 150 = 750 Pflanzen. In einem beschränkten Umfang gewinnen wir bei den wertvollsten Materialien sogar drei Generationen in einem einzigen Jahr, was eine Einsparung von bis zu zwei Jahren darstellt.

Bild Nr. 7: Zuchttreibhaus 4 x 21 m. Gesamtansicht.Bild Nr. 8: Gurkenpflanzen im Treibhaus mit Beleuchtung. Januar 08.
Bild Nr. 9:  Künstlich bestäubte Früchte im Treibhaus. Februar 08.Bild Nr. 9a: Die geernteten künstlich bestäubten Früchte aus dem Treibhaus.

Die auf diese Weise gewonnen Materialien prüft man im Fytotron auf die Resistenz gegen Krankheiten (gegenwärtig vor allem gegen ZYMV), indem man Dutzende von Nachkommen künstlich infiziert (insgesamt geht es um Tausende von Pflanzen). Die Resistenz gegen den Gurkenschimmel wird dann zusammen mit einer Reihe von weiteren qualitativen Eigenschaften der ausgewählten widerstandsfähigsten „Nummern“ in einer Feldbaumschule geprüft (Bilder Nr. 10, 11) (die Fläche beträgt fast 2 ha, die Beetanzahl etwa 900-1000).

Bild Nr. 10: Gurkenbaumschule. Im hinteren Teil hochwiderstandsfähiges Material gegen den Gurkenschimmel.Bild Nr. 11: Gurkenbaumschule. Gesamtansicht, im Hintergrund „Siloniks“

Erst nach jahrelanger Arbeit ist es möglich, einige der besten „Linien“ auszuwählen, Hybridmuster zu erzeugen und anhand von Leistungsproben (Bild Nr. 12) ihre Eigenschaften zu überprüfen (Resistenz, Früchtequalität, Leistung u. a.). Wenige beste Hybridkombinationen werden anschließend noch bei Gärtnern und größeren Züchtern in verschiedenen Regionen überprüft, bis schließlich die beste Hybride nach jahrelangem Prüfen zur Registrierung angemeldet werden kann.

Bild Nr. 12: Umfangreiche Leistungsprüfungen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Februar 2009 um 18:15 Uhr
 

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